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K.I. muss K.I. kontrollieren

Im Börsenteil der „Öffentlich Rechtlichen“ ging es heute u.a. um die Potentiale von K.I.. Dabei kamen auch etwas überraschte Aussagen über die rasanten Entwicklungsschritte im Kontext K.I.. Das zwischen dem was mit K.I. heute möglich ist und dem Zeitpunkt an dem „OpenAI“ mit ChatGPT und Zugang für die Öffentlichkeit an den Start ging, lediglich eineinhalb Jahre liegen.

Ich weiß noch, ich hatte gerade diesen Artikel zu K.I. hier veröffentlicht, dass mich damals überraschte, dass es Fachleute gab, die der Annahme waren, es bräuchte für diese Entwicklung 5 Jahre.

Heute gibt es zig K.I.-Plattformen, es gibt K.I.-Tools für Text, für Bild, für Sprache und wer damit etwas anstellen will, kann das für wenige Euro/Dollar tun. Bald wird OpenAI alle Tools zusammenführen. Es wird möglich sein, mit wenigen beschreibenden Sätzen ganze Filme entstehen zu lassen.

Längst ist es möglich mit K.I.-Tools für die Betrachter realistisch erscheinende Sequenzen von anderen Personen zu machen. Einschließlich ihrer Stimme. Für die Öffentlichkeit ist nicht erkennbar, was echt ist oder ob es sich um einen Deep Fake handelt.

Die Sozialen Medien sind voll von schönen Dingen, sie sind aber auch Orte von Hass, Hetze und verbaler Gewalt, die nicht dort bleibt. Nicht alle gehen respektvoll miteinander um, versuchen im Netz verantwortungsvoll zu handeln. Mit K.I. ist viel möglich. Viel Schönes, aber auch das Gegenteil.

Also was tun? Es darf nicht darum gehen, K.I. für die Öffentlichkeit zu verbieten. Doch es muss ersichtlich sein, was echt ist und was nicht! Ich meine, nur ein K.I.-Programm wird Deep Fakes erkennen können. Das menschliche Gehirn kann das nicht leisten. Dazu ist die Technologie zu weit fortgeschritten. Antwort und Lösung sind einfach. Transparenz für die Öffentlichkeit, damit uns klar ist, was ist Fun, was Fiction und was Fake! Als Piratin fordere ich, K.I. muss K.I. kontrollieren und als solche klar markieren! Das muss in Europa zum Standard werden! – Sabin Schumacher, Stadträtin


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